Positionspapier Prävention sexualisierter Gewalt

Das Institut für Sportwissenschaft (IfS) hat 2022 ein Positionspapier gegen sexualisierte Gewalt erarbeitet. Dieses wurde vom Vorstand des IfS verabschiedet und mit dem Gleichstellungspreis der WWU ausgezeichnet. Unter dem Aspekt Prävention sexueller und sexualisierter Gewalt sollen von 2023 bis 2026 die Präventionsmaßnahmen, die sich aus dem Positionspapier Prävention sexualisierter Gewalt ableiten, weiterverfolgt werden. Dazu gehört, dass Kolleg*innen, die Fachschaft und Studierende für die Thematik sensibilisiert werden. Während für die Mitarbeiter*innen des IfS bereits ein Workshop stattgefunden hat, soll im Frühjahr 2023 auch die Fachschaft im Rahmen einer Fortbildung sensibilisiert werden (insbesondere auch für Risikofaktoren für sexualisierte Gewalt im Rahmen von Veranstaltungen, die die Fachschaft organisiert, z.B. Erstifahrt, Partys). Das Thema sexualisierte Gewalt soll ebenfalls an geeigneten Stellen in der Lehre aufgegriffen werden. Die AG Prävention sexualisierter Gewalt arbeitet derzeit an der Umsetzung der aufgeführten Maßnahmen. Ein weiteres Ziel ist es, dass die Institute sich im Hinblick auf die Prävention sexualisierter Gewalt vernetzen. Es soll diskutiert werden, ob zusätzlich zur Ansprechpartnerin im FB 07 (mit Sitz in der Psychologie) auch Ansprechpersonen (oder Vertrauenspersonen) am Institut für Sportwissenschaft benannt werden sollen, die explizit auf der Homepage und ggf. anderen Medien aufgeführt werden sollen (s. Positionspapier, Risiken der Grenzverletzungen/sexueller/sexualisierter Gewalt im Sport/aktuelle Studien wie bspw. Lipinski et al., 2022 [UniSAFE]). Ein erstes Treffen hat bereits stattgefunden. Dieser Prozess soll im Rahmen der AG Prävention sexualisierter Gewalt (PSG) weitergeführt werden. Ein Verfahren zum Umgang mit sexualisierter Gewalt soll entwickelt werden.

Zugeordneter Fachbereich: 
Fächergruppe: 
Ziel: 

Prävention sexualisierter Gewalt

Maßnahme ausgelaufen?: 
Die Maßnahme ist aktiv.